1. Preis - Kunstkurse
der Janusz Korczak-Gesamtschule
Gütersloh
Bei
den „Papiertürmen
der Hoffnung“ (aus aufgerolltem Zeitungspapier) setzten sich die
Schülerinnen
und Schüler der 6. Klassen in einer Bildbetrachtung mit einem Kunstwerk
des
nigerianischen Arztes und Künstlers Mo Edoga auseinander, der 1992
während der
documenta in Kassel einen Turm baute, der auf den ersten Blick keinen
Nutzwert
besitzt. Edoga benutzte vorrangig natürliche Werkstoffe und
Restmaterialien, um
dadurch einen Hinweis auf die sich erschöpfenden Quellen auf der Erde
zu geben.
Von dieser Arbeit angeregt, konstruierten die Schülerinnen und Schüler
in
Gruppenarbeit Türme aus Papierstäben. |
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Unter dem
Titel „Land-Unter“ und „Wüste-Welt“ setzten sich die
Schülerinnen und
Schüler der in diesem Schuljahr neu gegründeten Kunst-AG des 6.
Jahrgangs mit
der fortschreitenden Naturzerstörung, insbesondere dem Problembereich
des
Klimawandels, auseinander. Dazu wurden auf ausgemusterten Landkarten
ganze
Kontinente mit Farben und Sand überzogen, so dass in diesem
ästhetischen
Prozess drohende Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Wüstenbildung
mit den
Mitteln der Kunst sichtbar gemacht werden konnten.
Die Kunst AG zum Thema Klimawandel, in der diese Arbeiten entstanden,
ist ein
Projekt, das innerhalb des Landesprogramms „Kultur und Schule“
finanziell
gefördert wird. Sie steht unter der Leitung des Bielefelder |
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