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5. Recycling Kunstpreis 2007

Mit rund 170 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie 17 Klassen und Schüler/innen aus Ostwestfalen-Lippe ist das Interesse am RecyclingKunstpreis weiter gewachsen.

Übersicht aller ausgestellten Arbeiten des Recycling-Kunstpreises 2007

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Die Preisträger/innen

 

1.Preis:
Dunia Khalil
Münster
„Ohne Titel“
2.Preis:
Inge Broska
Borchen
„Scherbenmuseum“
3.Preis:
Este Galashire
Köln
„Rendezvous“
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Dunia Khalil, Ohne Titel, 2007

Recycling-Transformation: Was wäre wenn sich die aus Ihrem ursprünglichen Kontext herausgeschnittenen und neu zusammengesetzten Personen tatsächlich begegnet wären und man somit die lineare Zeitachse des Recyclings in umgekehrter Richtung beschreiten würde?

Hat Recycling eine Richtung oder besteht die Möglichkeit der Umkehrbarkeit der Vergangenheit?

Verwendetes Material: 445 Photos, Glasplatte, 2 Holzböcke, Glühbirne, langes Kabel

Dunia Khalil

* 1968 in Münster
1988-91 Hochschule der Künste,Berlin
1991-96 Akademie voor beeldende kunst, Enschede/Niederlande
seit 1997 regelmässige Ausstellungen und Residencies im In-und Ausland,
lebt und arbeitet in Münster, Kairo, Berlin

Inge Broska, Scherbenmuseum, 2007 

Scherbenmuseum im Hausmuseum Otzenrath: Das Scherbenmuseum ist seit 2007 Teil des Hausmuseums (gegr. 1992). Letzteres entstand aus Protest gegen den Tagebau Garzweiler II.

Sammlungsbereiche: Photo, Kunst, Sprache, Sakrales, Haushalt u. Garten, Werkzeug, Bücher, Schriften, aus dem Tagebau-Dorf Alt-Otzenrath. Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute. Das kleine Museum wird- auch nach der Umsiedlung und Zerstörung des Dorfes Otzenrath, ständig ergänzt.

Lieblings-Scherben in kleine Kisten zu sammeln begann ich ungefähr 1946 im Elternhaus, später auch an anderen Wohnorten, bis heute. Zu jeder Scherbe gibt es mehr oder weniger lebendige Geschichten (Herkunft, Herstellung, Alter, Design, Gebrauchszweck, Familienereignisse, Fundort etc.).

Die Scherben bleiben „naturbelassen“, also wurden nicht „verkunstet“. Sie sind durch die Musealisierung dem ewigen Vergessen entrissen und im  „Gesamtkunstwerk“ Scherbenmuseum integriert.

Trauer wegen zerbrochenem Porzellan entfällt so dank Scherbenmuseum.


Inge Broska

* 6.8.42

Arbeitet und lebt in Jüchen-Hochneukirch

 

Este Galashire, Rendez-vous, 2007

 

* 1972

 

Studium der klass. Archäologie, Ägyptologie und Vor- und Frühgeschichte mit kunstgeschichtlichen Schwerpunkten (M. A.), Lehraufträge

 

Ausstellungen: Künstlerin der Galerie Xprssns Hamburg; "stand.punkt" Kunsthalle Barmen (G); "Kommunikations-Codes" Museum Grevenbroich (G); Tease Art Fair, Köln; "Hinsehen" - BBK Südniedersachsen und amnesty international, Göttingen, 4. Editionale, Köln, KölnKunst 7, Förderausstellung Junge Kunst, BBK Köln,  4. Recyclingkunstpreis, Herford

Preise und Förderungen: 2005 Förderung der Stadt Köln für das Solo-Ausstellungsprojekt "Migration in Köln - Identität ist eine Reise"

 
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Schülerinnen und Schüler

 

1. Preis
Kunstkurse der
Janusz Korczak-Gesamtschule Gütersloh

2. Preis
Schüler/innen der
Wellbach Grundschule, Bielefeld

3. Preis
Schüler/innen der
Grundschule Falkstrasse,
Herford

„Papiertürme der Hoffnung“
und
„Land-Unter - Wüste-Welt“
„Rat der Götter“ „Die Murmelbahn“
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1. Preis - Kunstkurse der Janusz Korczak-Gesamtschule Gütersloh

Bei den „Papiertürmen der Hoffnung“ (aus aufgerolltem Zeitungspapier) setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen in einer Bildbetrachtung mit einem Kunstwerk des nigerianischen Arztes und Künstlers Mo Edoga auseinander, der 1992 während der documenta in Kassel einen Turm baute, der auf den ersten Blick keinen Nutzwert besitzt. Edoga benutzte vorrangig natürliche Werkstoffe und Restmaterialien, um dadurch einen Hinweis auf die sich erschöpfenden Quellen auf der Erde zu geben. Von dieser Arbeit angeregt, konstruierten die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit Türme aus Papierstäben.
Gruppenfoto

Unter dem Titel „Land-Unter“ und „Wüste-Welt“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der in diesem Schuljahr neu gegründeten Kunst-AG des 6. Jahrgangs mit der fortschreitenden Naturzerstörung, insbesondere dem Problembereich des Klimawandels, auseinander. Dazu wurden auf ausgemusterten Landkarten ganze Kontinente mit Farben und Sand überzogen, so dass in diesem ästhetischen Prozess drohende Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Wüstenbildung mit den Mitteln der Kunst sichtbar gemacht werden konnten.
Die Kunst AG zum Thema Klimawandel, in der diese Arbeiten entstanden, ist ein Projekt, das innerhalb des Landesprogramms „Kultur und Schule“ finanziell gefördert wird. Sie steht unter der Leitung des Bielefelder 
 
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