< 20 Jahre RecyclingBörse
10.08.2004
Kategorie: RecyclingBörse 2004

RecyclingBörse wehrt sich gegen Trittbrettfahrer


Immer mal wieder finden sich Kleinanzeigen in den Lokalzeitungen, in dem eine sogenannte „Recyclingbörse“ aus Bad Oeynhausen für sich wirbt. Ohne Adresse, nur mit wechselnden Telefonnummern. Der Zweck ist allzu durchsichtig: die Kunden zu verwirren und von dem guten Namen unserer eigenen Recycling Börse zu profitieren.
Zwar ist der Name rein juristisch nicht geschützt, aber nach bald 20 Jahren reger Vereins- und Geschäftstätigkeit in Herford und Umgebung kann der gemeinnützige Arbeitskreis Recycling e.V. als Träger der Recycling Börse beanspruchen, dass keiner den Namen gewerblich verwenden darf. Das hat auch die Industrie- und Handelskammer bestätigt. Die Recycling Börse hat schon mehrfach versucht, mit einer Abmahnung dem namentlich unbekannten Entrümpler aus Bad Oeynhausen die Verwendung unseres Namens zu untersagen. Aber „der Gerichtsvollzieher konnte bislang keine Abmahnung zustellen“, so Rechtsanwalt Manfred Utesch. „Der Betreiber scheint sich durch wechselnde Standorte der Gerichtsbarkeit zu entziehen“. Sollte der Betreffende sich uneinsichtig zeigen, will der Arbeitskreis Recycling Strafanzeige wegen Betrugs stellen, so Udo Holtkamp in einem Artikel der NW Herford, die am 2.1. diesen unerfreulichen Fall aufgegriffen hat.